Lexikon
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| Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) |
| Internationale Finanzorganisation, deren Hauptaufgabe es ist, die Zusammenarbeit zwischen den Zentralbanken der Industrieländer zu fördern. Die BIZ fungiert als „Bank der Zentralbanken“ und hat ihren Sitz in Basel. |
| Banksys |
| Eine bankübergreifende Organisation, die das nationale Netzwerk betreibt, über das die Millionen von Zahlungsgeschäfte laufen, die mittels Debit- und Kreditkarten durchgeführt werden. |
| Bargeld |
| Sämtliche von der nationalen Zentralbank ausgegebenen und von den Wirtschaftsakteuren gehaltenen Banknoten und Münzen. |
| Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht |
| Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht wurde 1974 von den Gouverneuren der G-10 gegründet. Er beschäftigt sich mit Problemen der Bankenaufsicht, insbesondere mit den Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute. |
| Belegung mit Opposition |
| Veröffentlichung der Nummern von gestohlenen oder verlorenen Inhaberwertpapieren in der Sammelliste der mit Opposition belegten Wertpapiere auf Antrag des Eigentümers, mit dem Ziel, den Handel mit diesen Wertpapieren und die Ausübung der hiermit verbundenen Rechte zu verhindern. |
| Belgian Treasury Bills, BTB |
| Stückelose Anleihen in Euro und in Fremdwährungen mit kurzer Laufzeit, die von der belgischen Staatskasse ausgegeben werden. Sie sind mit den Schatzanweisungen verwandt, die in Euro ausgestellt werden, können aber im Gegensatz zu Letzteren durchgehend ausgegeben werden. |
| Belgostat online |
| Sozioökonomische Datenbank mit umfassenden makroökonomischen Informationen. Belgostat verfügt über eine Reihe von Wirtschafts- und Finanztabellen (u.a. zum BIP, zur Konjunktur, zu Bevölkerung und Arbeitsmarkt, zu Preisen und Löhnen, zum Außenhandel, zu den Wechselkursen, zu den Zinssätzen), die den Benutzern auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt werden. |
| Benchmark |
| Bei Investitionen ist die Benchmark ein Referenzportefeuille oder –index, basierend auf den Liquiditäts-, Risiko- und Renditeerwartungen. Die Benchmark dient als Vergleichsmöglichkeit für die Leistungsfähigkeit des eigentlichen Portefeuilles. |
| Bilanz (Jahresabschluss) |
| Die Bilanz gibt die Vermögenslage eines Unternehmens am Ende des Geschäftsjahres wieder. Auf der einen Seite hat man die Vermögensgegenstände des Unternehmens (seine "Aktiva"). Dazu gehören zum Beispiel die Grundstücke und Bauten, die es besitzt, sein Fahrzeug- oder Maschinenpark, seine Vorräte (Rohstoffe, Waren), die Forderungen gegenüber den Kunden, die Bankguthaben usw. In der anderen Waagschale liegen die Finanzierungsmittel des Unternehmens (seine "Passiva"). Es handelt sich dabei zum Beispiel um das von den Aktionären eingezahlte Kapital, um die bei Kreditinstituten aufgenommenen Gelder, um Handelsschulden, aber auch um Rücklagen und "Notgroschen", die gebildet wurden, um für unerwartete Ausgaben gerüstet zu sein. In der Bilanz sind diese Aktiva und Passiva alle in ganz bestimmte Positionen unterteilt. |
| Bimetallismus |
| Dieses auf den beiden Metallstandards Gold und Silber basierende Währungssystem war bis Mitte des 19. Jahrhunderts praktisch überall in Kraft. Die Entdeckung ergiebiger Goldminen (1848 in Kalifornien und 1851 in Australien) und Silberminen (Nevada) führte zu übermäßigen Unterschieden bei der Kursentwicklung dieser beiden Metalle, was die Funktionsweise des Systems störte und allmählich zu seiner Abschaffung führte. |
| Bond center |
| Eine entgeltliche Dienstleistung der Nationalbank, die den Banken die Möglichkeit bietet, ihre zahlbaren Staatswertpapiere und –kupons unmittelbar von den betreffenden Bankzweigstellen aus zum Inkasso an die Wertpapierabteilung zu senden. |
| Bretton Woods |
| In Bretton Woods, einem Ferienort in New Hampshire, wurden 1944 die Grundsteine für das internationale Währungssystem gelegt. Dort trafen sich die Finanzexperten der Alliierten des Zweiten Weltkriegs, um die finanziellen Bedingungen für den Frieden festzulegen. Mit dem neuen System sollten die Währungsschwankungen verhindert, ein flexibleres System als der Goldstandard entwickelt und die Wechselkurse stabilisiert werden. Das neue System basierte nicht nur auf dem Gold, sondern auch auf dem US-Dollar. Es blieb bis Anfang der Siebzigerjahre bestehen, als Präsident Nixon das Floaten des Dollars verordnete. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank sind zwei Institutionen, die auf der Konferenz von Bretton Woods gegründet wurden. |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP) |
| Bruttowertschöpfung (d. h. vor Abzug der Abschreibungen) der Volkswirtschaft in der Berichtsperiode. Seine Änderung im Zeitablauf resultiert aus der Änderung der produzierten Mengen und der Preise (Änderung des realen BIP oder des BIP in konstanten Preisen). |
| BTB, Belgian Treasury Bills |
| Stückelose Anleihen in Euro und in Fremdwährungen mit kurzer Laufzeit, die von der belgischen Staatskasse ausgegeben werden. Sie sind mit den Schatzanweisungen verwandt, die in Euro ausgestellt werden, können aber im Gegensatz zu Letzteren durchgehend ausgegeben werden. |
| Buchgeld |
| Immaterielles Guthaben auf Sichtkonten bei Banken, auf Postscheckkonten oder auf Konten der Staatskasse. |
| Bürgschaften |
| Barzahlungen, Obligationen und Kassenobligationen der EU, die im Rahmen administrativer Sicherheitsleistungen oder aufgrund der Sozialgesetzgebung bei der Hinterlegungs- und Konsignationszentralkasse hinterlegt werden. |